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Yoga

Yoga is the science and practice of exploiting one’s potential. A yoga class is a fertile environment for this to take place. A yoga teacher is the keeper of this environment.

– Bryan Kest

Yoga ist vielfältig. Ich biete verschiedene Kurse für unterschiedliche Zielgruppen. Meine offenen Kurse findest du hier und im Kalender.

Wenn du tiefer in deine persönliche Praxis eintauchen möchtest und spezifische Fragen hast, kannst du auch gerne Einzelstunden buchen – melde dich einfach bei mir und wir vereinbaren einen Termin.

Auch am Arbeitsplatz kann Yoga für Ausgleich sorgen – beispielsweise in der Mittagspause oder nach Feierabend zum Entspannen. Wenn Sie Interesse an individuellen Kursen oder Workshops haben, die speziell auf die Bedürfnisse Ihrer MitarbeiterInnen abgestimmt sind, finden Sie hier erste Ideen und meine Kontaktdaten.

Yoga

Herausforderung für den Geist
Auch, wenn hier in der westlichen Welt oft angenommen wird, dass beim Yoga die Herausforderung eine körperliche ist: die größte Herausforderung ist es für unseren Geist.

In meinen Anleitungen achte ich auf eine präzise Ausrichtung, um das Risiko für Verletzungen zu minimieren. Nicht die äußere Form ist nicht ausschlaggebend, sondern wie es sich für dich in diesem Moment passend anfühlt. Kein Mensch kann uns sagen, wann wir zu weit gehen – auch eine Yogalehrerin nicht. Wenn ich Yoga unterrichte, mache ich dir Vorschläge, was du tun könntest – was ich aber nicht weiß, ist, wie dein Tag bisher gelaufen ist, ob du müde bist, ob du Verletzungen hast, wo deine Grenzen sind, ob du als Kind Ballett getanzt hast oder ob du 15 Stunden am Tag sitzend verbringst. Ob und wie du meine Vorschläge also umsetzt, ist allein deine Entscheidung. Wir übernehmen radikal Selbstverantwortung. Wie kann das gelingen? Indem wir unseren Geist stark auf die Gegenwart fokussieren und unseren Blick auf uns selbst gleichzeitig sanft werden lassen. Durch diese Sanftheit können wir für unseren Körper sorgen und die wichtige Funktionen wie Flexibilität und Kraft fördern.

Löse deine Denkmuster, die dir sagen wollen, wie weit du in einer Körperhaltung gehen sollst oder wie du dabei aussehen sollst. Dein Körper ist an jedem Tag anders und nur weil du gestern deine Zehen berühren konntest, heißt das nicht, dass es heute die beste Lösung für dich ist. Oder umgekehrt: Nur, weil du gestern deine Zehen nicht erwischt hast, heißt das nicht, dass das heute nicht möglich ist. Was jetzt die Realität ist, können wir nur herausfinden, wenn wir komplett aufmerksam und fokussiert wahrnehmen. Um auch unser Verhalten nach diesen Wahrnehmungen zu richten, ist es nötig, mit uns selbst sanft umzugehen. 

Verwechsle Sanftheit nicht mit „Gemütlichkeit“ – wir wollen unseren Körper sehr wohl fordern und auch ins Schwitzen bringen! Priorität ist immer die Gesunderhaltung. Yogaübungen (Asanas) sind ursprünglich dazu gedacht, den Körper für lange Meditation, die eine einseitige Belastung darstellt, gesund zu erhalten. Auch in unserem heutigen Alltag wird unser Körper oft einseitig belastet und wir können unsere Asanapraxis als Ausgleich nutzen.

Aktivere Einheiten
In körperlich anstrengenden Einheiten fordern wir unseren Geist dazu auf, wach zu bleiben und zu bemerken, wann es zuviel wird. Als Indikator kann beispielsweise die Atmung dienen – wenn diese nicht mehr ruhig und tief sein kann, setzen wir uns selbst unter Stress, unser Nervensystem schaltet auf „Überlebensmodus“. Die meisten von uns sind im Alltag bereits viel Stress ausgesetzt, also möchten wir im Yoga genau diesen Kreislauf durchbrechen und eine Pause einlegen. Wenn die Atmung wieder ruhig ist, kann es weitergehen. Häufig sagt uns unser Geist aber Gegenteiliges, zum Beispiel „Du kannst hier auch noch durchbeißen, komm, das schaffst du! Die Person neben dir macht auch keine Pause! Was sollen die anderen TeilnehmerInnen denken?“ Auch nicht gerade gesundheitsförderlich, oder? Diese Gedanken haben wir alle, wir können uns aber entscheiden, ob wir ihnen folgen oder lieber doch der unmittelbaren Rückmeldung unseres Körpers. Es bedarf also einiges an geistiger Stärke, diesen Stimmen im Kopf kein Gehör mehr zu schenken. Sie dürfen natürlich da sein (das sind sie sowieso), aber unser Fokus ist auf der Körperwahrnehmung. Der Geist wird immer wieder davonwandern und ich werde dich immer wieder daran erinnern, aufmerksam und sanft zu sein, das ist meine Aufgabe. Aufmerksamkeit und Sanftheit kannst du als „Muskeln“ sehen – je mehr du übst und sie trainierst, umso leichter wird es dir auch im Alltag fallen, passende Entscheidungen für dich zu treffen und klar und fokussiert zu handeln.

Schwitzen ist auch möglich, wenn die Atmung ruhig und tief ist. Du kannst es dir nicht vorstellen? Komm vorbei! 

Ruhigere Einheiten
In ruhigeren Einheiten (Yin Yoga) geht es dann innerlich erst so richtig rund. Was von außen vielleicht wie gemütliche Entspannung aussieht, ist ebenfalls eine Herausforderung für den Geist. Durch das lange Halten der Asanas (Körperübungen) tauchen wir in tiefe Schichten des Körpers ein, das Bindegewebe wird dadurch massiert. Durch diesen Prozess können (alte) Emotionen hochkommen, ungewohnte Körperempfindungen tauchen auf, höchstwahrscheinlich wird dem Geist auch langweilig, weil vermeintlich nichts passiert. Auch hier trainieren wir wieder unsere „Muskeln“ Aufmerksamkeit und Sanftheit. Wir quetschen uns nicht in Haltungen, die für unseren Körper nicht passend sind, sondern wir beobachten unseren Körper neutral, ohne etwas zu wollen, ohne auf Impulse zu reagieren, ohne herumzuzappeln, ohne Fusseln von deiner Kleidung zu zupfen, etc. Zu üben, einfach aufmerksam bei der Körperwahrnehmung zu bleiben, egal, welche Impulse von außen oder innen auftauchen, wird auch Non-Reaktivität genannt. Wir geben unseren Gefühlen und Wahrnehmungen Raum, aufzutauchen und wieder zu verschwinden. Dadurch lernen wir, dass alles vergänglich ist und machen uns freier. Wenn du diese Non-Reaktivität übst, wird es dir im Alltag auch immer leichter gelingen, gelassen zu bleiben, wenn sich die äußeren Umstände ändern.

Wir bringen uns auf der Yogamatte also absichtlich in schwierige Situationen, in denen wir Gelassenheit üben können. Deine Yogamatte ist eine Spielwiese, in der du ausprobieren und üben kannst – so wird es auch im Alltag immer leichter, gelassen zu bleiben.

Komm Spielen!

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Ich freue mich auf unsere gemeinsame Praxis! Namasté